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  Brücken bauen 12. Deutscher Seniorentag 28. - 30. Mai 2018 Westfalenhallen Dortmund  
     
  Übersicht:  
 
   
 
  Veranstaltung gefördert von
 
  BMFSFJ   Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen   Wappen der Stadt Dortmund  
 
 
  Wir danken für die Unterstützung von
 
  abbvie   Pfizer  
 
 
  In Kooperation mit
 
  AWO - Arbeiterwohlfahrt Bezirsverband Westliches Westfalen e.V.   Senioren Ratgeber   Westfalenhallen Dortmund  
     
 
 

Aktuelles

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir freuen uns, Sie im neuen Jahr mit dem zweiten Newsletter der BAGSO zum 12. Deutschen Seniorentag, der vom 28. bis 30. Mai 2018 in Dortmund stattfindet, begrüßen zu können.

Ging es in unserem ersten Newsletter um das „Wohnen im Alter“, richten wir jetzt unseren Blick auf das Wohnumfeld. In unserem Themenschwerpunkt „Kommune und Quartiersentwicklung“ erwarten Sie dazu viele Informationen mit einem Fokus auf Dortmund, der gastgebenden Kommune des 12. Deutschen Seniorentages. Zudem erhalten Sie einen Einblick in das Veranstaltungsprogramm sowie zu den Angeboten der Messe des 12. Deutschen Seniorentages zu unserem Themenschwerpunkt.

Zudem möchten wir Sie an dieser Stelle auch auf den Wettbewerb „Deutschlands coolste Seniorensportgruppe“ hinweisen, der vom Deutschen Olympischen Sportbund in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wird. Mitmachen lohnt sich! Denn den Siegern winken nicht nur Geldprämien, die fünf „Coolsten“ erhalten auch eine professionelle Webreportage, mit Fotos, Texten, Interviews und kurzen Filmen. Die Preisverleihung findet zur Eröffnung des Deutschen Seniorentages am 28. Mai 2018 statt. Informieren und bewerben Sie sich gleich hier! Einsendeschluss ist der 28. Februar 2018.

Das Team des Deutschen Seniorentages wünscht allen Wettbewerbsteilnehmern viel Glück und allen Leserinnen und Lesern des Newsletters eine interessante Lektüre!

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Schwerpunktthema: Kommune und Quartiersentwicklung

Das Quartier – ein Ort, um im Alter gut zu leben

„Es kommt nicht nur auf die individuelle Gesundheit, sondern auch und gerade auf den Ort an, in dem wir leben, wenn wir im Alter gut leben wollen“, sagt unser Experte im Interview, Prof. Dr. Thomas Klie vom Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung der Evangelischen Hochschule Freiburg. Dies macht deutlich, dass das direkte Wohnumfeld entscheidend ist für die Lebensqualität älterer Menschen.

Alle Menschen fühlen sich in ihrem Wohnumfeld – ihrem Quartier – in der Stadt oder auf dem Land dann wohl, wenn sie dort viele Angebote vorfinden, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Da die Zahl älterer Menschen steigt, gilt es, vor Ort mit und für sie ein attraktives Umfeld zu gestalten und ihr Quartier weiter zu entwickeln. An manchem Ort mögen hier die Rahmenbedingungen bereits stimmen, an anderen Orten muss vielleicht nachjustiert oder aber die Quartiersentwicklung gezielt angestoßen werden. Auf dem 12. Deutschen Seniorentag 2018 werden zahlreiche Ansätze vorgestellt, wie Kommunen mit Partnern vor Ort ihre Quartiere erfolgreich entwickeln können.

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Experteninterview mit Prof. Dr. Thomas Klie

„Es gilt in einem Miteinander von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Bedingungen guten Lebens vor Ort zu erhalten, zu sichern und zu fördern.“

Den Kommunen fällt eine besondere Rolle in der sich demografiebedingt wandelnden Gesellschaft zu, insbesondere bei der Entwicklung von Quartieren, in denen sich Angebote für alle Bevölkerungsgruppen mit ihren unterschiedlichen Bedarfen und Bedürfnissen wiederfinden sollen. Prof. Dr. Thomas Klie forscht und lehrt am Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung der Evangelischen Hochschule Freiburg. Er hat den Siebten Altenbericht der Bundesregierung mitverfasst, der sich mit der Rolle der Kommunen in der alternden Gesellschaft befasst. Wir haben ihn dazu befragt, wie und welche Akteure an der Quartiersentwicklung beteiligt werden können, um Teilhabe, Selbstbestimmung und Selbstständigkeit älterer Menschen in ihrem näheren Wohnumfeld zu gewährleisten und welche Strukturen benötigt werden, damit dies gelingt.

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Veranstaltungen zum Thema auf dem 12. Deutschen Seniorentag 2018

Quartiersentwicklung und Quartiersarbeit sind äußerst vielfältig, da immer auch eine Vielzahl von Akteuren beteiligt ist. Dies spiegelt auch das Programm des Deutschen Seniorentages wider. Es enthält zahlreiche Programmpunkte, die „Kommune und Quartiersentwicklung“ thematisieren und in denen Konzepte, Projekte und Initiativen vorgestellt werden. Ein Fokus der Veranstaltungen liegt auf der Netzwerkarbeit, die für das Miteinander im Quartier essenziell ist. Wie funktioniert sie, wer macht mit und welche Rahmenbedingungen sind notwendig? Diskutieren Sie mit Fachleuten aus Forschung und Politik und lassen Sie sich überraschen, welche Antworten die Beteiligten zum Beispiel in Stadtteilen, Wohlfahrtsverbänden oder Kirchengemeinden gefunden haben!

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Dortmund aktiv – Organisationen und Projekte stellen sich vor

Mit unserem Newsletter möchten wir Ihnen auch einen Einblick in die Aktivitäten der gastgebenden Stadt Dortmund geben. Passend zum Themenschwerpunkt stellen sich jeweils einige Projekte und Organisationen aus Dortmund vor. Vielleicht haben Sie ja Interesse daran, neben den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt auch die eine oder andere Senioren-Organisation zu kontaktieren?

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Die Rolle der Kommune bei der seniorengerechten Quartiersentwicklung

Bereits ein Viertel der Dortmunder Bevölkerung ist 60 Jahre und älter, Tendenz steigend. Dadurch gewinnt die kommunale Seniorenpolitik noch mehr an Bedeutung. Ihre zentralen Herausforderungen sind, soziale Teilhabe zu ermöglichen und eine gute Versorgung im Alter sicherzustellen. Die Gestaltungsräume dafür sind die Wohnquartiere, denn im Alter gewinnt das vertraute Umfeld an Bedeutung. Wie fördert Dortmund die Entwicklung seiner Quartiere?

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„gemeinsam“ gegen die Einsamkeit

Das Projekt „gemeinsam“ des Caritasverbandes Dortmund e.V., gefördert von Mai 2014 bis April 2017 durch die Stiftung Wohlfahrtspflege, hatte zum Ziel, ein Netzwerk gegen Einsamkeit im Dortmunder Quartier Jungferntal entstehen zu lassen sowie Gemeinschaft und Engagement zu stärken.

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Auf eine gute Nachbarschaft – Die Nachbarschaftsagenturen von DOGEWO21

Ob der Schwatz im Treppenhaus, die schnelle Hilfe von nebenan oder das wachsame Auge bei Abwesenheit – eine gute Nachbarschaft zahlt sich in vielen Dingen aus und macht das Leben lebenswert. Dortmunds kommunales Wohnungsunternehmen DOGEWO21 hat dafür seine Nachbarschaftsagenturen aufgebaut.

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Seniorenfreundliche Quartiersgestaltung fördern – Das Projekt Nachbarschaftsagentur Wambel „Miteinander im Quartier“

Für den Dortmunder Stadtteil Wambel haben die drei Projektpartner Stadt Dortmund, DOGEWO21 und Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH eine altersgerechte Quartiersentwicklung erfolgreich umgesetzt.

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Die Messe des Deutschen Seniorentages – der Treffpunkt für alle!

Auf der Messe zum Deutschen Seniorentag treffen sich die Aktiven der BAGSO-Verbände, Seniorinnen und Senioren aus der Region und dem ganzen Bundesgebiet sowie Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Nutzen Sie die Messe in Dortmund, um sich inspirieren zu lassen und mit anderen Interessierten ins Gespräch zu kommen – zum Beispiel zur Quartiersentwicklung in den Kommunen.

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Dortmund ist eine Reise wert…

…nicht nur zum 12. Deutschen Seniorentag im Mai. Denn Dortmund zählt nicht nur zu den zehn größten Städten Deutschlands, es hat auch eine reichhaltige Geschichte.

Erstmals wird Dortmund um 884 mit dem altsächsischen Namen „Throtmani“, Siedlung am gurgelnden Gewässer, im Verzeichnis des Klosters Werden an der Ruhr erwähnt. In ihrer wechselvollen Geschichte erlebte die Stadt viele Hochzeiten und war immer wieder auch von internationaler Bedeutung.

Im 13. Jahrhundert wurde Dortmund Freie Reichs- und Hansestadt und erhielt das Privileg zum Bierbrauen. Beides machte Dortmund sehr schnell sehr reich. Der große Reichtum der Dortmunder Fern-Kaufleute lässt sich auch daran erkennen, dass die englische Königskrone von 1339 bis 1343 für 45000 Gulden an ein Dortmunder Händler-Konsortium verpfändet war und innerhalb der Stadtmauern Dortmunds aufbewahrt wurde.

Der Dreißigjährige Krieg, der von 1618 bis 1648 die ganze Region verwüstete und entvölkerte, setzte auch der Bedeutung und dem Reichtum Dortmunds für lange Zeit ein Ende. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts ging es wieder bergauf, denn durch die Kohleförderung und Stahlverarbeitung wurde Dortmund zu einer der wichtigsten Industriestädte des damaligen Deutschen Reiches.

Nach den Wirren und Zerstörungen der beiden Weltkriege erholte sich die Schwerindustrie in den 1950er Jahren zunächst wieder. Doch dann machte sich der Strukturwandel zunehmend bemerkbar und traf die tragenden Säulen der Dortmunder Wirtschaft: Kohle, Stahl und Bier.

Heute wird in Dortmund weder Kohle gefördert noch Eisen verhüttet. Zwischen 1960 und 1994 verlor die Stadt rund 90.000 Arbeitsplätze – auch im Brauwesen, denn von den acht großen Brauereien, die Dortmund einst zu „Europas Bierstadt Nummer 1“ gemacht hatten, existiert nur noch eine Großbrauerei. Doch eine kleine Brauerei führt die heimische Biertradition fort. Mit dem Bergmann Bier gibt es wieder ein Stück traditioneller Dortmunder Braukunst.

Außerdem hat sich Dortmund zu einem europaweit beachteten High-Tech-Standort vor allem für Mikro-, Nano- und Informationstechnologie, Biomedizin, Medizintechnik und Logistik entwickelt und gehört dabei heute zu einer der grünsten Städte Europas.

Seit der Industrialisierung ist Dortmund auch ein Schmelztiegel der Nationalitäten und Kulturen – es ist schwer, jemanden zu treffen, dessen Vorfahren nicht irgendwann von irgendwoher gekommen sind. Sicher ist, dass fast jeder Dritte Einheimische einen Migrationshintergrund hat.

Wer mehr über die Stadtgeschichte erfahren will, dem sei der Besuch des Adlerturms, sowie das Museum für Kunst und Kulturgeschichte und das Brauereimuseum oder eine Führung in der Dortmunder Bergmann Brauerei empfohlen.

Kontakt und Informationen unter:

Adlerturm
Günter-Samtlebe-Platz
ehemals Ostwall 51
44135 Dortmund
Tel.: 0231/50-260 31
Internet: www.adlerturm.dortmund.de

Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastr. 3
44137 Dortmund
Tel.: 0231/50-255 22 oder -255 11
Internet: www.mkk.dortmund.de

Brauerei-Museum Dortmund
Steigerstr. 16
44145 Dortmund
Tel.: 0231/84 00 200
Internet: www.brauereimuseum.dortmund.de

Bergmann Brauerei GmbH
Elias-Bahn-Weg 2
44263 Dortmund
Tel.: 0231/950 39 01
Internet: www.harte-arbeit-ehrlicher-lohn.de

Für die weitere, allgemeine Planung empfehlen wir auch die Internetseiten von DORTMUNDtourismus  oder der Stadt Dortmund.

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