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  Deutscher Seniorentag - Ja zum Alter!  
     
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Aktuelles

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir freuen uns, Ihnen den 5. Newsletter der BAGSO zum 10. Deutschen Seniorentag (DST), der vom 3. bis 5. Mai 2012 in Hamburg stattfindet, zusenden zu können. Sein Schwerpunkt : die körperliche, geistige und seelische Gesundheit und die Prävention. Erfahren Sie mehr über Hintergründe und Entwicklungen zu diesem Themenkomplex – auch in unserem Interview mit einer ausgewiesenen Expertin.

Verschaffen Sie sich anhand eines Auszugs aus dem Veranstaltungsprogramm einen Überblick über das Angebot zu unserem Schwerpunktthema, das Ihnen der DST und die Messe SenNova bieten.

Natürlich fehlt auch nicht der Blick auf spezielle Projekte aus der Hansestadt. Und wie immer rundet ein Hamburg-Tipp den Newsletter ab.

Wir freuen uns darauf, Sie bereits in knapp drei Monaten auf dem 10. Deutschen Seniorentag zu begrüßen.

Schwerpunktthema

Gesundheit und Prävention

„JA zu einem bewegten Älterwerden!“ heißt eine Veranstaltungsreihe, die sich – neben vielen weiteren Veranstaltungen – dem Themenschwerpunkt dieses Newsletters annimmt. 

„Vorbeugen ist besser als heilen“: Diesem Motto widerspricht wohl niemand und es drückt aus, welch hohen Stellenwert die Prävention genießen – sollte. Denn an dieser wichtigen Stellschraube unseres Gesundheitssystems und unserer Gesellschaft lässt sich sicher noch einiges verbessern, wie Sie auch im Interview mit der Präsidentin des Kneipp-Bundes nachlesen können. Dieser setzt zudem auf naturheilkundliche und alternativmedizinische Verfahren als Ergänzung zur klassischen Schulmedizin, ebenso wie der Verein Natur und Medizin. Lesen Sie mehr dazu in diesem Newsletter.

Prävention wird aber auch von den Schulmedizinern nicht klein geschrieben. Zu Recht, wie es das Beispiel der Zahnprophylaxe und eine große Hamburger Studie „Wissen schafft Gesundheit“ zeigen. Auch eine Hamburger Kooperation von fast 100 städtischen Institutionen im „Pakt für Prävention“ zeugt von der Bedeutung der Vorbeugung. Sie erfahren später mehr über die Arbeit dieser Initiativen.

Und immer wieder müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen, wenn es um unseren Einsatz für die Gesundheit geht, denn der Vorsatz für eine aktivere, gesündere Lebensweise allein reicht nicht aus. Gerade Bewegungsmuffel sollten die möglicherweise nachteiligen Folgen ihres Lebensstils überdenken. Wie man aus dem Bewegungstief herauskommt, zeigen einige Tipps des Deutschen Olympischen Sportbundes, die Sie in diesem Newsletter finden.

Um Bewegung als vorbeugende und gesundheitserhaltende Maßnahme wissen auch das Netzwerk Osteoporose oder der Bundesverband Seniorentanz, über deren Arbeit wir Sie informieren. Und schließlich sorgt ein ausreichendes Maß an Bewegung auch für geistige Fitness. Diese kann zudem gezielt trainiert werden, so über die Gesellschaft für Gehirntraining, deren Ziel es ist, die geistige Fitness zu fördern. Lesen Sie dazu gleich mehr!

Schließlich ist auch unser Hamburg-Tipp dieses Mal „themenbezogen“ und kann Sie womöglich zu mehr Einklang von Körper, Geist und Seele bewegen.


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Vorbeugen ist besser als heilen

Experteninterview mit Marion Caspers-Merk, Präsidentin des Kneipp-Bund e.V.

Der Kneipp-Bund e.V. ist der Dachverband für rund 600 Kneipp-Vereine in Deutschland und mit mehr als 160.000 Mitgliedern die größte private deutsche Gesundheitsorganisation. Nach dem Motto „Vorbeugen ist besser als heilen“ vertritt der Verband ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, basierend auf der Lehre Sebastian Kneipps. Doch neben der Tradition ist der Verein auch offen gegenüber innovativen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung. Im Zentrum für Gesundheitsbildung, der Sebastian-Kneipp-Akademie, werden zudem Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Kneippsche Anwendungen, Lebensordnung, Bewegung, Ernährung und Heilpflanzen angeboten, u. a. auch Seminare, die gezielt auf die Arbeit mit Senioren ausgerichtet sind. Wir haben Marion Caspers-Merk, die Präsidentin des Kneipp-Bundes, gefragt, welchen Stellenwert Prävention und Gesundheit in Deutschland haben, insbesondere auch bei den älteren Menschen, und wie sich der Kneipp-Bund dafür einsetzt.

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Naturheilkunde stärker im Alter berücksichtigen

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl chronischer Erkrankungen und häufig leiden hochaltrige Menschen am mehreren Krankheiten, die oft auch Pflegebedürftigkeit nach sich ziehen.

Und gerade in der medizinischen Versorgung geriatrischer Patienten gibt es Schwierigkeiten, denn sie sind „anders": Da sie oft unter mehreren behandlungsbedürftigen Erkrankungen leiden, nehmen viele Medikamente gleichzeitig, die häufig starke Neben- und Wechselwirkungen haben. 

Was viele nicht wissen: Naturheilkunde und Homöopathie können wertvolle Beiträge zur Verbesserung der Situation älterer Menschen leisten. Natur und Medizin e. V. setzt sich dafür ein, dass die Komplementärmedizin stärker in der Geriatrie berücksichtigt wird.

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Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren Lebensalter

Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und machen auch vor dem Alter keinen Halt. Zwar glauben mitunter selbst Fachleute, dass eine Psychotherapie bei älteren Menschen nicht hilfreich ist, inzwischen belegen aber zahlreiche Studien die Wirksamkeit von Psychotherapie im Alter. Mit entsprechenden Interventionen lassen sich auch psychische Belastungen, die im Alter z.B. durch schwerwiegende körperliche Erkrankungen, den Verlust nahestehender Familienangehöriger und Freunde oder durch traumatische Belastungsstörungen auftreten können, besser bewältigen und die Lebensqualität bis ins hohe Alter verbessern.

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Seniorentanz – Bewegung für Körper und Geist und Seele

Tanzen ist eine ideale Möglichkeit, den Körper und das Gehirn fit zu halten und steht immer häufiger im Focus wissenschaftlicher Untersuchungen, vor allem im Hinblick auf die Zielgruppe Senioren. Dabei ist besonders der Seniorentanz hervorzuheben, denn er verbessert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das Wohlbefinden und die soziale Situation älterer Menschen.

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Bewegungsmuffel motivieren – im Alter mit Gesundheit brillieren

Eine halbe Stunde Bewegung jeden Tag hält Körper und Geist fit. Zwar sind vier Millionen über 60-Jährige in einem Sportverein aktiv, doch rund 70 % der Frauen und Männer dieser Altersklasse sind nur selten oder gar nicht sportlich aktiv. Sie gehören zu den Bewegungsmuffeln, die oft trotz besseren Wissens und aus Bequemlichkeit Bewegung vermeiden. Wer aber auch im Alter einen fitten Körper und Geist haben will, kommt nicht umhin seine Ausdauer, Kraft, Flexibilität und Koordination zu trainieren. Unter dem Leitgedanken „Sport für alle“ setzt sich der Deutsche Olympische Sportbund mit seinen Mitgliedsverbänden und den über 91.000 Sportvereinen bundesweit für Sportprogramme ein, um möglichst viele Menschen vom Breitensport bis zum Spitzensport zu bewegen.

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Zahngesundheit im Alter: Gesund im Mund – dank Prophylaxe

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Der Alterungsprozess allein verändert nicht viel im Mund: Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kraft der Kaumuskeln bleibt erhalten und auch die Zähne werden weder spröde noch fallen sie allein aufgrund des Alterns aus. Entsprechend ist es zu einem deutlichen Trend geworden, dass Senioren heute immer mehr „echte“ Zähne haben. Durch Vorbeugen hilft die Zahnmedizin der Natur, aber Vorbeugen ist kein bequemer Weg.

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Netzwerk-Osteoporose – eine Organisation für Patienten-Kompetenz

Osteoporose-Patienten finden oft erst spät den Weg in die Selbsthilfe-Gruppen und die damit verbundene Möglichkeit zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Das Netzwerk strebt deshalb an, an Osteoporose erkrankten Menschen durch Information, Beratung und konkrete Kooperationsförderung den Weg in bereits bestehende Selbsthilfegruppen zu ebnen.

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Geistige Fitness fördert Wohlbefinden im Alter

Auch im Alter geistig fit zu sein, ist ein viel geäußerter Wunsch. Die seit 1989 bestehende Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) ist ein gemeinnütziger Verein, der die geistig Fitness fördert.

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Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt

Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt auf dem 10. Deutschen Seniorentag

Auf dem DST haben Sie die Gelegenheit, in viele Angebote hinein zu schnuppern und hierbei vielleicht den entscheidenden Kick für eigene Aktivitäten zu erhalten. Wählen Sie aus unter Mitmach-Angeboten und Parcours zu Bridge, Bewegung, Gedächtnistraining, gesundes Essen, Nordic Walking, Osteoporose-Vorsorge, Tanz und Yoga!

Daneben können Sie auch in Vorträgen und Diskussionen, bei der Vorstellung von Projekten oder einer Lesung mehr über die verschiedenen Aspekte von Gesundheit und Prävention erfahren. Empfehlen möchten wir Ihnen die Veranstaltungsreihe „JA zu einem bewegten Älterwerden“, die am 4. Mai 2012 in drei 90-minütigen Themenblöcken stattfindet. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen bewegten und bewegungsreichen DST.

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Treffpunkt SenNova – die Messe für die 50+ Generationen

Auf der Messe zum Deutschen Seniorentag treffen sich die Aktiven der BAGSO-Verbände, Seniorinnen und Senioren aus der Region und dem ganzen Bundesgebiet sowie Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Nutzen Sie die SenNova in Hamburg, um sich inspirieren zu lassen und mit Gesprächspartnern vor Ort Produkte und Dienstleistungen zu begutachten und zu erörtern. Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl der Angebote, die Sie auf der Messe besuchen können.

Wir freuen uns, dass wir zwei weitere Partner zur Unterstützung der GenerationenInsel gewinnen konnten: Reader's Digest und die Autostadt.

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SenNova kommt IN FORM!

Die Initiative IN FORM der Bundesregierung unterstützt Alt und Jung dabei, gesünder zu leben – ohne strenge Regeln und Verbote, sondern mit Genuss und Freude. Denn egal wie alt man ist: Es ist nie zu spät, etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

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Erobern Sie unseren Gesundheitsparcours – Kostenlose Gesundheitstests warten auf Sie!

Wie schwierig ist es, mit dem Rollator eine Rampe hinaufzufahren? Und was bedeutet ein Hindernis, wenn man mit dem Rollstuhl unterwegs ist? Probieren Sie es aus! Auf der Messe SenNova finden Sie neben attraktiven Ständen und einem vielfältigen Bühnenprogramm auch einen Gesundheitsparcours.

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Hamburg aktiv – Organisationen und Projekte stellen sich vor

In den Newslettern möchten wir Ihnen auch – passend zum Themenschwerpunkt – einen Einblick in die Aktivitäten der gastgebenden Stadt Hamburg geben und Ihnen einige Projekte und Organisationen vorstellen. Vielleicht haben Sie ja Interesse daran, neben den vielen Sehenswürdigkeiten der Hansestadt auch die eine oder andere Senioren-Organisation zu kontaktieren.
Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch auf dem Hamburger Treff, den Sie auf der SenNova-Messe finden. Wir werden Sie darüber noch ausführlicher informieren.

LUCAS – Wissen schafft Gesundheit!

Gesundheitsförderung und Prävention sind Investitionen in die Zukunft, die sich für alle lohnen. Gemeint ist hiermit aber nicht nur, dass durch deren konsequente Umsetzung – nach Schätzungen des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen (2005) – bis zu 30 % der Kosten im Gesundheitssystem eingespart werden könnten. Viel wichtiger erscheint es aus geriatrischer Perspektive, dass durch Stärkung der Gesundheit und Ausbau der Reserven (Gesundheitsförderung), Verhütung von Krankheiten (Primärprävention), Früherkennung und Behandlung (Sekundärprävention), Rehabilitation (Tertiärprävention) bis hin zur Vermeidung bzw. Komprimierung von Pflegebedarf gerade auch im Alter verlorene Fähigkeiten wiedergewonnen werden können und somit ein selbstständiges, selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben bis ins hohe Alter ermöglicht wird.

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Pakt für Prävention – Gemeinsam für ein gesundes Hamburg

"Gesundheit braucht Orientierung, Kompetenz, Engagement und gute Hilfs- und Beratungsangebote!" Unter diesem Motto und zur besseren Koordinierung und Bündelung gesundheitsfördernder und präventiver Aktivitäten haben sich 2010 in Hamburg unter Federführung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz bisher 99 Institutionen zum Pakt für Prävention zusammengeschlossen.

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Hamburg ist eine Reise wert ...

… nicht nur zum 10. Deutschen Seniorentag im Mai 2012. Dieses Mal möchten wir Ihnen einen kleinen Ausflug nach Hamburg-Bergedorf empfehlen. Dort steht seit 100 Jahren ein Ensemble aus neobarocken Kuppelbauten der Hamburger Sternwarte und ist an jedem Wochenende für Besucher geöffnet. Neben kostenpflichtigen Führungen und einer kostenlosen Dauerausstellung „Mensch und Himmel“ können Sie auch im idyllischen Park zwischen den historischen Bauten spazieren oder das kulinarische Angebot des Cafes nutzen. Passend zum Thema des Newsletters können Sie zudem Körper und Seele samstags ab 10 Uhr mit einer Stunde Yoga im Park stärken und zugleich entspannen.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.sternwarte-hh.de

Für weitere Planungen rund um Hamburg empfehlen wir Ihnen auch die Internetseite der Hamburg Tourismus GmbH www.hamburg-tourism.de

Infomaterial und Broschüren erhalten Sie unter:
Hamburg Tourismus GmbH
Steinstraße 7
20095 Hamburg
Tel.: 040 / 300 51 300
Fax: 040 / 300 51 333
E-Mail: info@hamburg-tourismus.de

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