Veranstaltungen zum Thema „Kommune und Quartiersentwicklung“ auf dem 12. Deutschen Seniorentag 2018

Quartiersentwicklung und Quartiersarbeit sind äußerst vielfältig, da immer auch eine Vielzahl von Akteuren beteiligt ist. Dies spiegelt auch das Programm des Deutschen Seniorentages wider. Es enthält zahlreiche Programmpunkte, die „Kommune und Quartiersentwicklung“ thematisieren und in denen Konzepte, Projekte und Initiativen vorgestellt werden. Ein Fokus der Veranstaltungen liegt auf der Netzwerkarbeit, die für das Miteinander im Quartier essenziell ist. Wie funktioniert sie, wer macht mit und welche Rahmenbedingungen sind notwendig? Diskutieren Sie mit Fachleuten aus Forschung und Politik und lassen Sie sich überraschen, welche Antworten die Beteiligten zum Beispiel in Stadtteilen, Wohlfahrtsverbänden oder Kirchengemeinden gefunden haben!

28. Mai 2018, 14.30 bis 16.00 Uhr

Kommunale Seniorenarbeit im demografischen Wandel gestalten
Konzepte, Modelle und Strategien in Städten und Landkreisen

Verantwortlich: Stadt Dortmund und Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Dortmund

Um den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, tragen die Kommunen im Rahmen der Daseinsvorsorge eine besondere Verantwortung. Im Fokus steht dabei eine zukunftsweisende Seniorenarbeit im Lichte des demografischen Wandels. Die Städte und Landkreise verfolgen dazu unterschiedliche Konzepte. In Dortmund gibt es gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit und Vernetzung von kommunalen und verbandlichen Trägern in gemeinsamen Seniorenbüros. Andere Kommunen sind in der Projektarbeit für und mit Senioren gut aufgestellt. Aber ist das ausreichend? Brauchen wir andere gesetzliche Rahmen, damit die kommunale Seniorenarbeit eine Pflichtaufgabe wird? Wie kann es gelingen, Seniorenarbeit als gesamtkommunale Aufgabe zu gestalten, in der die Bereiche Wohnen, Nahversorgung, Mobilität und Pflege für die Entwicklung seniorenfreundlicher Kommunen einbezogen werden?

Moderation:

  • Prof. Dr. Christoph Strünck, Institutsdirektor Forschungsgesellschaft für Gerontologie Dortmund

Mitwirkende:

  • Birgit Zoerner, Stadträtin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund
  • Anne Rabenschlag, Vorsitzende AG der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Dortmund
  • Stefan Hahn, Beigeordneter für Arbeit, Jugend, Gesundheit und Soziales Städtetag NRW
  • Thomas Hendele, Präsident Landkreistag NRW
  • Christian Heine-Göttelmann, Vorsitzender Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen

28. Mai 2018, 16.30 bis 17.30 Uhr

„Mehr Soziales wagen…“
Die Sozialwirtschaft als Zukunftsbranche in Zeiten demografischen Umbruchs

Verantwortlich: ddn – Das Demografie Netzwerk e.V.

Relevanz und Chancen einer vernetzten sozialwirtschaftlichen Plattform im ddn

Zur Sprache kommen sollen Argumente, warum eine Sozialwirtschaft in einer alternden Gesellschaft unverzichtbar – in einer branchenvergleichenden Wortwahl „systemrelevant“ – ist. Gerade vor dem Hintergrund demografischer Herausforderungen stellen sich nicht nur enorme Aufgaben, sondern es bieten sich auch Chancen für einen Umbau von einer Industrie- hin zu einer Humandienstleistungsgesellschaft. Die Schlüsselfaktoren guter Personalarbeit sind ein Ausgangspunkt für eine professionelle Entwicklung des Sozialen, die nicht die Kontrolle und Wirtschaftlichkeit in den Mittelpunkt stellt, sondern den Menschen in seiner Sozialräumlichkeit partizipativ in den Mittelpunkt von Sozialpolitik rückt. Wir brauchen eine Rückbesinnung auf die Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger, ein Ernstnehmen von Humandienstleistungen als Koproduktion, über die eine Identifikation mit dem Gemeinwesen (Renaissance des „Heimat“-Begriffs) erst möglich wird.

Moderation:

  • Prof. Dr. Berthold Dietz, Evangelische Hochschule Freiburg

29. Mai 2018, 9:30 bis 11:00 Uhr

Brücken bauen im Quartier
Kirchengemeinden als Koproduzenten von sorgenden Gemeinschaften

Verantwortlich: Bundesforum Katholische Seniorenarbeit (BfKS), Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit (EAfA)

Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ ist für Kirchen und Gemeinden von zentraler Bedeutung. Denn füreinander Sorge-Tragen ist von Anbeginn an ein Wesensmerkmal und Grundanliegen der christlichen Gemeinden. An nicht wenigen Orten stellen sich Kirchengemeinden auch heute engagiert und fantasievoll diesem Auftrag.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Impulse zu diesen Herausforderungen für die Kirche vor Ort gegeben, Praxisbeispiele konkreter Umsetzung einer Caring Community vorgestellt und die Rolle von Kirchengemeinden im Sozialraum reflektiert und diskutiert.

Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelle Projekte zur Förderung sorgender Gemeinschaft von Kirchengemeinden, diakonischen Einrichtungen und weiterer Gruppen und Initiativen vorzustellen, Ideen zu entwickeln, wie Ortskirchen gemeinsam in einem Netzwerk mit anderen eine aktive Rolle im jeweiligen Sozialraum übernehmen können.

Moderation:

  • Jens-Peter Kruse, Vorsitzender der EAfA

Mitwirkende:

  • Cornelia Coenen-Marx, Pastorin und Autorin
  • Dr. Rolf Heinrich, Stadtteilzentrum Bonni, Gelsenkirchen
  • N.N., Katholische Kirchengemeinde
  • N.N., Deutscher Caritasverband

29. Mai 2018, 09.30 bis 11.00 Uhr

Entwicklung von Quartieren – real und digital

Verantwortlich: Projekt „QuartiersNETZ“

Im Rahmen des Projektes "QuartiersNETZ" wird von 2014–2018 in Gelsenkirchen die Quartiersentwicklung auf zwei miteinander vernetzten Ebenen vorangebracht: real und digital. In Bürgerkonferenzen und Arbeitsgruppen vor Ort erfolgt in einem partizipativen Prozess eine fachlich begleitete Quartiersentwicklung. Zusätzlich wurde für jedes der vier ausgewählten Quartiere eine eigene Quartiersplattform, eine Webseite fürs Quartier, partizipativ entwickelt. Zur Gestaltung der Plattform und zur Förderung von Technikkompetenz wurden spezielle Engagementprofile installiert. Nach einer kurzen Einführung in das Projekt und seine Strukturen werden vier zentrale Aspekte des Projektes vorgestellt, die Anregungen zum Ausprobieren und zum Nachahmen liefern:

  • Die digitalen Quartiersplattformen und  Quartiersredaktion
  • Beteiligungsformate zur Quartiersentwicklung
  • Technik-Treffs und Techniknutzung
  • Technik-Botschafter/innen und Techniklotsen/innen

Aufgezeigt werden nicht nur Umsetzungsstrategien und Ergebnisse in den einzelnen Bereichen, sondern auch deren Verknüpfungen und die Möglichkeiten, die Projektergebnisse in andere Quartiere und Kommunen zu übertragen.

Moderation: Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz, Forschungsinstitut Geragogik e.V. (FoGera)

Mitwirkende:

  • Andreas Diepenbrock, Fachhochschule Dortmund
  • Katrin Freese & Lisa Heite, Generationennetz Gelsenkirchen e.V.
  • Prof. Dr. Harald Rüßler, Fachhochschule Dortmund
  • Prof. Dr. Sabine Sachweh, Fachhochschule Dortmund
  • Jonas Sorgalla, Fachhochschule Dortmund
  • Janina Stiel, Forschungsinstitut Geragogik e.V. (FoGera)

29. Mai 2018 , 11.30 bis 13.00 Uhr

Lebendige Nachbarschaften und Quartiere – auch im Alter mittendrin

Verantwortlich: Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) e.V., GRÜNE ALTE Bundesverband

Ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter stellt nicht nur besondere Anforderungen an die Wohnung und das Wohnumfeld. Ebenso wichtig sind Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Dies bedeutet, sich im öffentlichen Raum bewegen zu können, Kontakte knüpfen und pflegen zu können, kulturelle Angebote besuchen und anderen etwas geben zu können – auch im hohen Alter.

In der Veranstaltung werden zwei wegweisende Beispiele von Landesinitiativen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zur Diskussion gestellt, die auf die Quartiersentwicklung und die Gestaltung lebendiger Nachbarschaften gerichtet sind.

Beide Ansätze greifen das steigende Interesse älterer Menschen auf, sich zu engagieren, gesellschaftliche Mitverantwortung zu übernehmen und gestaltend für das Gemeinwesen tätig zu sein. Ziel ist es, neue soziale Netze zu knüpfen, im Quartier vorhandene Angebote zu bündeln und nachbarschaftliches Engagement mit professionellen Dienstleistungen zu verbinden. Mit Blick auf die Zukunft stellt sich die Frage, ob wir die Teilhabe älterer Menschen künftig als Gemeinschaftsaufgabe begreifen, der sich Kommunen und Regionen stellen müssen.

Moderation:

  • Ramona Geßler, Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen

Mitwirkende:

  • Barbara Steffens, Staatsministerin a.D.
  • Annette Scholl, Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) e.V.
  • Antonia Schwarz, GRÜNE ALTE Bundesverband

29. Mai 2018, 11.30 bis 13.00 Uhr

Zukunft des Alters – Alter in der Zukunft

Verantwortlich: Senioren-Union der CDU Deutschlands

In der Podiumsdiskussion werden Perspektiven des „Alters“ im Rahmen des demografischen Wandels unter Berücksichtigung aller gesellschaftlich relevanter Faktoren (Gesundheit, Pflege, Wohnen, Digitalisierung, Bildung) mit Expertinnen und Experten diskutiert.

Moderation:

  • Jan Peter Luther, Bundesgeschäftsführer Senioren-Union der CDU

Mitwirkende:

  • Minister Karl-Josef Laumann, Ministerium Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) (angefragt)
  • Dr. Fred Holger Ludwig, Landesvorsitzender der Senioren-Union der CDU Rheinland-Pfalz
  • Nikolai Burkhart, Gesundheitsunternehmer, Geschäftsführer Deutsches Zentrum für Geriatrie Berlin GmbH
  • Prof. Dr. Ursula Lehr, stv. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)

30. Mai 2018, 09.30 bis 11.00 Uhr

Dortmund im demografischen Wandel: Generationengerechte Wohnquartiere mit Bürgerwerkstätten gestalten

Verantwortlich: Stadt Dortmund

Die Stadt Dortmund möchte im Rahmen des Projektes „Demografiewerkstatt Kommune“ dazu beitragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in allen Stadtteilen zu bewahren und zu fördern. Zu diesem Zweck hat die Stadt Dortmund2017 in drei Dortmunder Stadtteilen zu Bürgerwerkstätten eingeladen und diese mit großem Erfolg durchgeführt. Bis zu 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer je Veranstaltung folgten den Einladungen der örtlichen Bezirksbürgermeister, die an 600 Bewohnerinnen und Bewohner sowie an Vertreterinnen und Vertreter von örtlichen Organisationen der drei ausgewählten Stadtteile gerichtet waren. An Thementischen diskutierten die Gäste über mögliche Aktivitäten, um das Für- und Miteinander im unmittelbaren Wohnquartier zu stärken. Dazu gehören die gemeinsame Durchführung von Stadtteilfesten oder der Aufbau von Nachbarschaftstreffs. In allen drei Stadtteilen wurden inzwischen die ersten Folgetreffen durchgeführt. Das Engagement ist sehr ermutigend und bestärkt die Anstrengungen der Stadt Dortmund, gemeinsam mit den Menschen vor Ort soziale Projekte zu organisieren.

Mehr Infos zum DWK-Projekt unter: www.demografiewerkstatt-kommunen.de

Moderation:

  • Reinhard Pohlmann, Bereichsleiter Senioren, Stadt Dortmund

Mitwirkende:

  • Simone Becker und Martina Skender, Fachdienst für Senioren, Stadt Dortmund
  • Gertrud Löhken-Mehring, Seniorenbeirat, Stadt Dortmund
  • Dr. Juliane Stahl, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

30. Mai 2018, 09.30 bis 11.00 Uhr

Paradigmenwechsel in Moers: Altenarbeit war gestern!?
Bürgerschaft gestaltet heute!?

Verantwortlich: Zwischen Arbeit und Ruhestand e.V. (ZWAR) Zentralstelle NRW

Im Auftrag der Stadt Moers erarbeitet die ZWAR Zentralstelle NRW in Zusammenarbeit mit der städtischen Leitstelle Älterwerden ein trägerübergreifendes Handlungskonzept. Ziel ist es, eine inklusive, teilhabe- und sozialraumorientierte Seniorenarbeit in Moers mit den Akteuren aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zu entwickeln. Um der Heterogenität der Beteiligten gerecht zu werden, setzt der Prozess auf Vereinfachung, wo möglich, und Fachlichkeit, wo nötig. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie Mitgestaltung der wesentlichen Verfahrensschritte gegenüber den Beteiligten sind ein wesentlicher Bestandteil des Verfahrens. Diese Kommunikations- und Kooperationskultur, partnerschaftlich und auf Augenhöhe, ist ein wesentlicher Gelingensfaktor in diesem Prozess.

Das interaktive Format richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, haupt- und ehrenamtliche Akteure aus Verbänden und Organisationen, Politik und Bürgerschaft.

Mitwirkende:

  • Christine Sendes, ZWAR Zentralstelle NRW
  • Kornelia Jordan, Leitstelle Älterwerden sowie lokale Partner/innen aus Moers, Stadt Moers

30. Mai 2018, 11.30 bis 13.00 Uhr

Gestaltung einer sorgenden Gemeinschaft – ein herausforderndes Leitbild in unfreundlichen Zeiten

Verantwortlich: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.- Diakonie RWL

Als Strategie zur Bewältigung der Anforderungen einer alternden Gesellschaft ist das Leitbild einer „Sorgenden Gemeinschaft“ im Hinblick auf die gemeinsame Gestaltung von Sorgestrukturen auf der lokalen Ebene aufgegriffen worden. So wird im Siebten Altenbericht "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" dargelegt, welche Voraussetzungen vor Ort gegeben sein müssen, damit ein gutes Leben im Alter möglich ist. Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit hat insbesondere Kirchengemeinden aufgefordert, „Sorgende Gemeinden“ zu werden – diese sollen sich darüber verständigen, welchen Beitrag sie in den Stadtteilen und Dörfern leisten können, um zukunftsfähige Gemeinschaften zu schaffen. Anknüpfend daran soll diskutiert werden, ob das Leitbild der „Sorgenden Gemeinschaft“ ein attraktiver Gegenentwurf zu einer sich immer weiter individualisierenden, fragmentierten, rivalisierenden „Single-Gesellschaft“ sein kann – und welche gesellschaftspolitischen und individuellen Veränderungen hierfür zu bewerkstelligen wären.

Moderation:

  • Dipl.-Ing. Christiane Grabe, Evangelisches Zentrum für Quartiersentwicklung,
    Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.- Diakonie RWL

30. Mai 2018, 11.30 bis 13.00 Uhr

IN FORM – Mehr Gesundheitsförderung im Alter auf kommunaler Ebene

Verantwortlich: BAGSO-Projekt „Im Alter IN FORM Potenziale in Kommunen aktivieren“

Es gibt viele Gründe, der Gesundheitsförderung älterer Menschen auf kommunaler Ebene eine sehr hohe Priorität einzuräumen. Die Auswirkungen des demographischen Wandels, die Umsetzung der Gesundheitsziele sowie die Sicherstellung der Versorgung, Pflege und Betreuung älterer Menschen sind nur einige Stichpunkte. Dr. Claudia Vogel vom Deutschen Zentrum für Altersfragen wird aufzeigen, welche Entwicklungen sich abzeichnen und welche Folgen sich daraus ergeben.

Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung und die BAGSO haben 2017 zentrale Forderungen an die kommunale Politik für ältere Menschen formuliert.

In Diskussionsrunden wird erörtert, welche Handlungsspielräume haupt- und ehrenamtlichen Akteure auf kommunaler Ebene haben und wie die gesundheitspolitischen Weichen gestellt werden sollten.

Vertreterinnen und Vertreter der Seniorenarbeit aus Kommunen, Verbänden, Institutionen sowie Akteure und Interessierte sind herzlich eingeladen, ihre Ideen und Positionen in die Diskussionen einzubringen.

Moderation:

  • Anne von Laufenberg-Beermann, BAGSO e.V.

Mitwirkende:

  • Rudolf Herweck, Vorstandsmitglied der BAGSO e.V.
  • Gabriele Mertens-Zündorf, BAGSO e.V.
  • Dr. Claudia Vogel, Leiterin Deutscher Alterssurvey (DEAS), Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA)

30. Mai 2018, 11.30 bis 13.00 Uhr

Brücken bauen zum Nachbarn

Verantwortlich: Bundesvereinigung Liberale Senioren LiS

Die „Netzwerke Gute Nachbarschaft“ (NGN) sind Initiativen älterer Menschen zur Förderung nachbarschaftlicher Kommunikation, gemeinsamer Aktivitäten und wechselseitigen Austauschs. Der Aufbau und die Arbeitsweise von NGN, aber auch Unterstützungsmöglichkeiten durch Seniorenbeiräte werden thematisiert.

Moderation:

  • Detlef Parr, Bundesvorsitzender LiS

Mitwirkende:

  • Herbert Alt, Initiator der „Netzwerke Gute Nachbarschaft“ und Betreuer eines dieser Netzwerke
  • Bertold Bahner, stellv. Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Saarbrücken

30. Mai 2018, 16.00 bis 17.00 Uhr

Dortmunder Seniorenbüros im Tandem von Kommune und Wohlfahrtsverbänden – Ein Erfolgsmodell für gemeinsame Seniorenarbeit im Quartier

Verantwortlich: Stadt Dortmund und Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Dortmund

Seit zwölf Jahren sind die Stadt Dortmund und die Dortmunder Wohlfahrtsverbände gemeinsamer Träger von hauptamtlich geführten Seniorenbüros in den zwölf Dortmunder Stadtbezirken. Dieses Gemeinschaftsmodell ist in Deutschland einmalig. Fachkompetenzen der Kommune und der Verbände sowie die jeweiligen Strukturen werden gemeinsam zum Wohle älterer Menschen und ihrer Angehörigen genutzt. Informationen und Auskünfte zu allen Fragen des Älterwerdens bis hin zur Einzelfallhilfe gehören ebenso zum Beratungsalltag wie die Netzwerkarbeit in den Stadtteilen. Stadtweit sind wohnortnahe Seniorennetzwerke entstanden, an denen insgesamt ca. 800 örtliche Organisationen und Dienste mitarbeiten. Mit der Diskussionsmethode „Fishbowl“ sprechen Sie mit Mitarbeiterinnen der Seniorenbüros über Rahmenbedingungen dieser Zusammenarbeit und stellen Ihre Fragen zum Beratungsalltag und zur Netzwerkarbeit.

Mehr Informationen zu den Dortmunder Seniorenbüros unter: www.senioren.dortmund.de

Moderation:

  • Reinhard Pohlmann, Bereichsleiter Senioren, Stadt Dortmund
  • Frank Ortmann, Sprecher der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Dortmund

Mitwirkende:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dortmunder Seniorenbüros

Ab Mitte Februar finden Sie das detaillierte Programm des 12. Deutschen Seniorentages 2018 auf der Internetseite www.deutscher-seniorentag.de. Das gedruckte Programmheft kann ab Mitte März bestellt werden.

Weitere Informationen:

BAGSO
Thomas Mann Str. 2-4
53111 Bonn

Tel.: 0228 /24 99 93 0
Fax: 0228 /24 99 93 20

E-Mail: dst@bagso.de

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Der 12. Deutsche Seniorentag wird gefördert von:

 

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