Einsamkeit im Alter: Vorbeugen und das Miteinander fördern

Aktuelle Meldung

Älterer Mann schaut in die Kamera.

Einsamkeit älterer Menschen ist heute und in Zukunft eines der relevantesten Themen der Seniorenpolitik. Sie kann gemildert werden, wenn Seniorinnen und Senioren sich beteiligen und Offenheit und Engagement zeigen können. Die Gesellschaft kann in Form von solidarischem Verhalten aktiv werden.

Unter dem Titel „Einsamkeit im Alter: Vorbeugen und das Miteinander fördern“ veranstalten der Malteser Hilfsdienst e.V. und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am 24.11.2021 von 14.30 bis 16.00 Uhr eine Podiumsdiskussion. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kommunen, Wissenschaft und Hilfsorganisationen diskutieren über Erfolgsaussichten verschiedener Zugangswege zu und Angebote für ältere Menschen, um soziale Isolation und Vereinsamung zu überwinden. Weitere Themen sind die Notwendigkeit der Verankerung von Angeboten in Kommunen und die mögliche Unterstützung durch die Politik.

In der Veranstaltung werden erste Ergebnisse aus zwei vom Bundesseniorenministerium geförderten Projekten vorgestellt, die 2020 gestartet sind, um Einsamkeit und sozialer Isolation im Alter entschlossen entgegenzutreten und ihr vorzubeugen: das Modellprojekt „Miteinander – Füreinander: Kontakt und Gemeinschaft im Alter“ der Malteser und das Förderprogramm „Stärkung der Teilhabe Älterer - Wege aus der Einsamkeit und sozialen Isolation im Alter“ mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Zielgruppen im ESF-Programm sind die jüngeren Älteren, die bisher weniger im Fokus kommunaler Altenhilfestrukturen standen, während das Malteser-Projekt vorwiegend hochaltrige Seniorinnen und Senioren mit bestehenden und neuen ehrenamtlichen Besuch- und Begleitungsdiensten erreicht. In den ESF-Projekten werden niedrigschwellige Angebote geschaffen und es wird am Übergang in die nachberufliche Phase beraten, um die Weichen für ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter frühzeitig zu stellen. Eine Projektmitarbeiterin von „Best Seeniors - Gestärkt ins Alter“ gibt einen Einblick in die Arbeit vor Ort.