Der verwundbare Mensch am Ende des Lebens
Verletzlichkeit und zunehmendes Angewiesensein, Menschenwürde und Autonomie sind wichtige persönliche und auch gesellschaftliche Themen und Herausforderungen am Lebensende. Wir stellen uns die grundsätzlichen Fragen: Wie verletzlich sind wir im Leben? Wie erhalten wir unsere Würde? Die meisten Menschen wünschen sich ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben in der gewohnten Umgebung zu führen, aber zunehmende Abhängigkeit und Vulnerabilität kennzeichnen die letzte Lebensphase.
In dieser Spannung stehen die Vorträge und Statements aus den Perspektiven der Gerontologie und Theologie, die mit Musik am Flügel untermalt werden. Ein Einblick in die Hospizarbeit zeigt die Möglichkeiten und Grenzen des „Umsorgtwerdens“ auf. Praktische und persönliche Erfahrungen aus Seelsorge und der Begleitung von Sterbenden fließen in die Podiumsdiskussion ein und bereichern den Diskurs.
Mitwirkende
Monika Bauer
Impulsgeberin in der AltersarbeitDr. Hanna Braun
Erzdiözese FreiburgSusanne Kränzle
Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.Prof. Dr. Andreas Kruse
Vorstandsmitglied der BAGSODr. Martin Splett
Bistum OsnabrückProf. Dr. Heike Springhart
Landesbischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden
Moderation
Dr. Sonja Sailer-Pfister
Bundesforum Katholische Seniorenarbeit (BfKS)Annegret Trübenbach-Klie
Ev. Landeskirche in Baden

